Toleranzzeit - PR53M - PR53AC - PR53GPEX - PR53MEX - PR53 - PR53GP - PR53WEX - PR53ACEX - PR53AP - PR53SD - PR53GCEX - PR53APEX - PR53W - PR53GC

Serie PR53 Benutzerhandbuch

Product status
Document code
M212898DE
Revision
H
ft:locale
de-DE
Product
PR53M
PR53AC
PR53GPEX
PR53MEX
PR53
PR53GP
PR53WEX
PR53ACEX
PR53AP
PR53SD
PR53GCEX
PR53APEX
PR53W
PR53GC
Document type
Benutzerhandbuch

Die Toleranzzeit kann für Prozesse mit unregelmäßigen Unterbrechungen der Messungen aufgrund einer nicht repräsentativen Probe auf dem Prisma genutzt werden. Dies geschieht typischerweise, wenn die Prozessflüssigkeit größere Blasen enthält.

Wenn das optische Abbild interpretiert werden kann, wirkt sich die Toleranzzeiteinstellung nicht aus. Wenn das optische Abbild nicht mehr interpretiert werden kann (Statusmeldungen, z. B. No liquid detected.; No optical image.; Prism coating detected.), wird der Messwert für die angegebene Anzahl Sekunden gehalten.

Eine Einstellung von 10 Sekunden stellt beispielsweise sicher, dass ein No liquid detected.-Status für weniger als 10 s nicht zu einem Einbruch im Ausgangssignal führt. Die Werkseinstellung ist 5 s. Unter Calibration > Outputs > Tolerance time können Sie die Toleranzzeit einstellen.

Der Toleranzzeitzähler wird zurückgesetzt, sobald eine repräsentative Probe auf dem Prisma erkannt wird (wenn z. B. der BI-Wert bestimmt werden kann). Die folgende Abbildung illustriert dieses Verhalten anhand eines unregelmäßigen Messsignals.

  • Wenn der Signalabfall kürzer als die Toleranzzeit ist (z. B. bei t = 10 s oder t = 35 s in der Abbildung), fällt das Ausgangssignal nicht ab.
  • Dauert der Signalabfall so lange, dass der Toleranzzeitzähler Null erreicht, fällt das Ausgangssignal (bei t = 80 s in der Abbildung) ab.
Einfluss der Toleranzzeit auf den Ausgangswert