Himmelszustandsalgorithmus - CL61

CL61 Benutzerhandbuch

Document code
M212475DE
Revision
E
Language
Deutsch
Product
CL61
Document type
Benutzerhandbuch

Der Himmelszustandsalgorithmus wird alle 5 Sekunden basierend auf den in den letzten 30 Minuten erfassten Daten berechnet. Die letzten 10 Minuten werden doppelt gewichtet, damit der Algorithmus schneller auf Veränderungen im Wolkenaufkommen anspricht.

Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Himmelszustandsalgorithmus. Der Algorithmus erstellt kein Histogramm der Trefferhöhen, sondern verwendet Höhen- und Zeitdaten, um möglichst nah beieinander liegende Treffer zu ermitteln. Diese Treffer werden in Clustern kombiniert, dann wird ein Höhenwert für jeden Cluster berechnet. Diese Höhe bezeichnet die Untergrenze einer Wolke oder Wolkenschicht, die der Cluster repräsentiert. Der Algorithmus meldet Schichten, indem Cluster kombiniert werden, deren Höhen nahe beieinander liegen. Dann werden die Cluster ausgewählt, die den größten Teil des Himmels abdecken.

Der Himmelszustandsalgorithmus gibt den Bewölkungsgrad in Okta (ein Okta entspricht einem Achtel) mit Werten zwischen 0 und 9 an. Der Wert 9 wird nur für die Vertikalsicht verwendet. Darüber hinaus kann die Himmelsbedeckung den Wert -99 erreichen. Der Wert -99 wird nach dem der Start des Wolkenhöhenmessers gemeldet, um anzugeben, dass nicht genug Daten für die Verarbeitung durch den Algorithmus verfügbar sind.

Tabelle 1. Bewölkungsgradwerte aus dem Himmelszustandsalgorithmus
Volumen Bewölkungsgrad
0 – 8 Bewölkung in Okta
9 Vertikalsicht (VV)
−99 Nicht genügend Daten