Das Funktionsprinzip des Wolkenhöhenmessers basiert auf der LIDAR-Technologie, bei der kurze, leistungsstarke Laserimpulse in vertikaler oder nahezu vertikaler Richtung ausgesendet werden. Die Höhenmessung basiert auf der Laufzeitmessung. Die Laufzeit ist die Zeit, die ein kurzer Lichtimpuls benötigt, um die Atmosphäre vom Sender des Wolkenhöhenmessers zu einem rückstreuenden Partikel und zurück zum Empfänger des Wolkenhöhenmessers zu durchlaufen.
Die Zeitverzögerung zwischen dem Start des Laserimpulses und der Erkennung des Rückstreusignals ergibt die Höhe der Wolkenuntergrenze.
Die allgemeine Formel, die Laufzeit und Rückstreuhöhe in Beziehung setzt, lautet:
| Variable | Beschreibung |
|---|---|
| h | Rückstreuhöhe |
| c | Lichtgeschwindigkeit (c = 3,00 × 108 m/s) |
| t | Laufzeit |
Der Empfänger erfasst eine Reflexion bei einer Entfernung von 15.000 m nach t = 100 µs.