Messsignal in der Praxis - CL61

CL61 Benutzerhandbuch

Document code
M212475DE
Revision
E
Language
Deutsch
Product
CL61
Document type
Benutzerhandbuch

Der emittierte Laserimpuls wird von jedem Partikel gestreut, dem er auf seinem Weg durch die Atmosphäre begegnet. Ein Teil dieses Lichts wird zurück zum Instrument gestreut und registriert. Das restliche Licht wird entweder absorbiert oder in Richtungen gestreut, die nicht im Sichtfeld des Wolkenhöhenmessers liegen. Der vom Wolkenhöhenmesser registrierte Anteil des rückgestreuten Lichts wird als gedämpfte Rückstreuung bezeichnet.

Jedes Partikel interagiert außerdem mit dem Laserimpuls, indem es die Polarisation des emittierten Lichts entweder beibehält oder ändert. Der Wolkenhöhenmesser registriert Polarisationsänderungen und meldet sie als Profile, die als Depolarisationsverhältnis bei linearer Polarisation bezeichnet werden. Die Informationen in diesen Profilen können zur Unterscheidung zwischen flüssigen und festen Partikeln genutzt werden.

Die folgenden Abbildungen zeigen Daten zur gedämpften Rückstreuung und zum Depolarisationsverhältnis über einen Zeitraum von 1,5 Tagen. Die erfassten Daten zeigen flüssige Wolkenschichten, Eiswolken und Schnee sowie Niederschlag inklusive der Schmelzschicht. Die Daten zeigen auch das Aerosolsignal in der Grenzschicht.

Abbildung 1. Beispiel für Signaldaten