Toleranzzeit - PR-23-RP - PR-23 - PR-23-GC - PR-23-GP - PR-23-W - PR-23-AC - PR-23-M - PR-23-SD - PR-23-AP

Serie PR-23 Benutzerhandbuch

Product status
Document code
IM-DE-PR23
Revision
K
ft:locale
de-DE
Product
PR-23-RP
PR-23
PR-23-GC
PR-23-GP
PR-23-W
PR-23-AC
PR-23-M
PR-23-SD
PR-23-AP
Document type
Benutzerhandbuch

Die Toleranzzeit kann für Prozesse mit unregelmäßigen Unterbrechungen der Messungen aufgrund einer nicht repräsentativen Probe auf dem Prisma genutzt werden. Dies geschieht typischerweise, wenn die Prozessflüssigkeit größere Blasen enthält.

Wenn das optische Abbild interpretiert werden kann, wirkt sich die Toleranzzeiteinstellung nicht aus. Wenn das optische Abbild nicht mehr interpretiert werden kann (Statusmeldungen, z. B. KEINE PROBE, KEIN OPTISCHES ABBILD, PRISMA BELEGT), wird der Messwert für die angegebene Anzahl Sekunden gehalten.

Eine Einstellung von 10 s stellt beispielsweise sicher, dass ein KEINE PROBE-Status für weniger als 10 s nicht zu einem Einbruch im Ausgangssignal führt. Die Werkseinstellung ist 5 s. Unter KALIBRIERUNG > AUSGÄNGE > TOLERANZZEIT können Sie die Toleranzzeit einstellen.

Der Toleranzzeitzähler wird zurückgesetzt, sobald eine repräsentative Probe auf dem Prisma erkannt wird (wenn z. B. der nD-Wert bestimmt werden kann). Die folgende Abbildung illustriert dieses Verhalten anhand eines unregelmäßigen Messsignals. Wenn der Signalabfall kürzer als die Toleranzzeit ist (z. B. bei t = 10 s oder t = 35 s in der Abbildung), fällt das Ausgangssignal nicht ab. Dauert der Signalabfall so lange, dass der Toleranzzeitzähler Null erreicht, fällt das Ausgangssignal (bei t = 80 s in der Abbildung) ab.

Einfluss der Toleranzzeit auf den Ausgangswert