Zu den elektrischen Eigenschaften der 2 Ausgangssignale siehe Anschließen des Messwertgebers.
- Navigieren Sie zu . Geben Sie bei Bedarf ein Kennwort ein. Navigieren Sie zu .
- Wählen Sie den mA-Ausgang (1 oder 2), um zum Menü Ausgang (siehe folgende Abbildung) zu wechseln, in dem der Ausgang konfiguriert werden kann.
Die Zeile unten im Menübildschirm Ausgang zeigt die aktuelle Konfiguration des gewählten mA-Ausgangs. In der folgenden Abbildung wurde der mA-Ausgang 1 beispielsweise so konfiguriert, dass der Konzentrationsmesswert von Sensor B gesendet wird. Ausgangsmenü für „mA-Ausgang 1“ - Um den Sensor zu wechseln, dem der gewählte Ausgang zugeordnet ist, wählen Sie im Menü Ausgang den Wert SENSOR.
- Wählen Sie QUELLE, um die Ausgangsquelle für den gewählten Ausgang zu ändern.
Durch Auswahl von NICHT DEFINIERT wird der gewählte Ausgang „ausgeschaltet“. - Der NULL-Wert stellt den Wert für ein Signal von 4 mA ein. Der Standard-Nullwert ist 0,00. Die Einheit hängt von der für den Sensor eingestellten Quelle und Anzeigeeinheit ab (kann beispielsweise 0 BRIX oder 0 °C betragen).
- Mit SPANNE wird der Größe des Bereichs, also der Wert angegeben, der bei einem Signal von 20 mA gilt.
Beispiel: Wenn die Messgröße CONC% ist und Sie den Bereich 15 … 25 CONC% messen möchten, wählen Sie zunächst die Konzentration als Quelle für den mA-Ausgang. Setzen Sie dann den Nullwert auf 15 und die Spanne auf 10. Das Ausgangssignal beträgt dann 4 mA bei 15 CONC% und 20 mA bei 15 + 10 = 25 CONC%. Wollen Sie für diesen Ausgang einen Bereich von 10 … 30 CONC% einstellen, weisen Sie als Nullwert 10 und als Spanne 20 (10 + 20 = 30) zu.
- Mit STANDARDAUSGANG wird ein mA-Standardausgangswert eingestellt, den das Instrument bei bestimmten Fehlfunktionen wiederherstellt. Als Wert kann ein niedriger oder hoher mA-Wert eingestellt werden, z. B. 3 mA oder 22 mA. Die Werkseinstellung für den Standardausgangswert ist 3,4 mA. Eine Liste der relevanten Fehlfunktionen finden Sie unter Prioritäten der Diagnosemeldungen.
NAMUR ist ein internationaler Verband der Anwender von Automatisierungstechnik in der Prozessindustrie. Die Verbandsempfehlung NE 43 sieht einen einheitlichen Signalpegel für Fehlerinformationen vor. Das Ziel von NE 43 ist die Schaffung einer Basis für die proaktive Verwendung der Fehlersignale von Messwertgebern in Prozesssteuerungsstrategien. Durch Verwendung dieser Fehlersignale werden Instrumentenfehler von den Prozessmesswerten abgegrenzt. NAMUR NE 43 verwendet den Signalbereich 3,8 … 20,5 mA für Messdaten und Werte ≥ 21 mA oder ≤ 3,6 mA zum Melden von Diagnosefehlern (siehe folgende Abbildung). Mit diesen Daten kann der Fehlerzustand eines Refraktometers einfacher erkannt werden. Sie können beispielsweise eindeutig zwischen einem leeren Rohr und einem Instrument mit Störung unterscheiden.
Standardwerte für mA-Ausgang - Mit SEC DEFAULT MODE und SEC DEFAULT können Sie einen sekundären mA-Ausgangswert für ein leeres Rohr (Meldung KEINE PROBE) einstellen, um für eine Unterscheidung von anderen Meldungen zu sorgen, die eine Rücksetzung des Messwerts auf den mA-Standardwert veranlassen. Standardmäßig ist der sekundäre mA-Ausgang deaktiviert.
- Mit MANUELLE EINSTELLUNG können Sie unterschiedliche Ausgangswerte einstellen, um das Ausgangssignal zu prüfen. Drücken Sie BACK, um zur normalen Ausgabefunktion zurückzukehren.
Wenn Sie den mA-Ausgang ausschalten möchten, wählen Sie NICHT DEFINIERT im Menü QUELLE.